Nicole D. Käser packt aus
06.01.10 (Kabarett Soloabende)
Nicole D. Käser packt aus und hebt in ihrem Soloprogramm vom kleinsten Punkt die Welt aus den Angeln. Mit ihr auf Reisen zu gehen macht Spass. Käsers Nummern sind nahe bei ihr, nahe am Alltag, mitten im Leben. Zwischen Psychoanalyse und Stoppschild. Zwischen Inhalt und WC-Ente. Zwischen Sinn und Unsinn. Eine real surrealer Blick auf die grosse und die kleine Welt des Seins.
Sie kommt mit einem Sacke’l auf die Bühne, um auszupacken. Sich zu outen, ist in. Wörter und Buchstaben sind für sie gelegentlich ein Buch mit sieben Siegeln. Sie hält STOP-Schilder auf der Strasse für Hinweise auf Poststellen. Und schreibt Zärtlichkeit mit d. «Ist doch logisch, Zärdlichkeit ist doch etwas Weiches.» Käser packt aus über Gott und die Welt. Gott, der seinen Kater nicht wegbringt, weil ihm die Ozonlöcher Kopfschmerzen machen. Und sie singt eine Ode an «meine Ex-Männer und solche, die es noch werden wollen.» Sie war ihnen zu lang, zu kurz, zu dick, zu dünn, zu kreuz, zu quer. Mit scharfem Blick beobachtet sie die kleinen Absurditäten des Lebens und verspinnt sie in ihrem ersten Programm mit ausschliesslich eigenen Nummern zu Realsatire, zu Kabarett. «Jeder Wiener ist ein kleiner Sigmund Freud. Selbst der Alltag beim Kaffeetrinken ist geprägt von tiefschürfenden Analysen.»
Die Wiener Kabarettgrößen, Bernhard Ludwig und Andreas Vitásek, haben das große Talent der jungen Schweizerin erkannt und sie nach Kräften gefördert. Jetzt ist sie mit ihrem neuen Programm on Tour.
Die Geschichten dieses Abends sind in Zusammenarbeit mit Ihrem Regisseur, dem Texter und Bühnenfuchs Franz Weichenberger entstanden.
An diesem Abend ist für jede und jeden etwas dabei:
für alle, die wissen wollen, wie das Universum entstanden ist;
für alle, die wissen wollen, warum Gott seinen Kaffee schwarz
trinkt,
für alle die verliebt waren oder sind,
für alle, die einen Partner oder einen Müllkübel zu Hause haben,
für alle, die sich sagen, «morgen, fang ich ein neues Leben an»,
für alle, die sich denken, «wenn s nicht so wäre, wie es ist, wäre
alles ganz anders»,
für alle, die wissen wollen, was sich alles in einem Hochhaus
abspielt,
für alle, die wissen wollen, was ein WC Ente-Missbrauch ist,
für alle, die wissen wollen, was Siegmund Freud mit einer Pizza ‘Quattro Stagioni‘ zu tun hat,
für alle, die intelligenten Humor schätzen,
für alle, die gerne Lachen!
Frenetischer Applaus bei der Österreichpremiere im Spektakel in Wien!